Seit 25 Jahren stellen wir die Infrastruktur bereit, die Kommunikation in Herzogenbuchsee und Umgebung möglich macht.
Seit 1974 sorgt EWK Herzogenbuchsee für die Verbreitung von Radio- und Fernsehsignalen – zunächst über Kupferkabel, heute über ein leistungsstarkes Glasfasernetz. Mit dem flächendeckenden Ausbau ab 2015 und der Übernahme weiterer Netze wurde die moderne Kommunikationsinfrastruktur kontinuierlich erweitert.
Vom Kupferkabel zur Glasfaserverbindung
1974 begannen die damaligen Gemeindebetriebe EW Herzogenbuchsee (EWH) mit der Verbreitung von Radio- und Fernsehsignalen über ein Kupferkabel, das an eine Gemeinschaftsantenne angeschlossen war. Die Initiative ging von Privaten aus und hatte zum Ziel, die Anzahl einzelner Antennen auf den Hausdächern von Herzogenbuchsee zu reduzieren. Schrittweise entschieden sich umliegende Gemeinden und Fernsehgenossenschaften – bis in den Kanton Solothurn –, sich an das Netz von Herzogenbuchsee anzuschliessen und ihren Einwohner:innen und Kundschaft die Radio-/TV-Signale über ein eigenes Kabelnetz zur Verfügung zu stellen. In den 1990er-Jahren war ein Internetanschluss in Herzogenbuchsee noch mit knarrenden Modems, langsamen Verbindungen und langen Ladezeiten verbunden. Fernsehen kam über die Dachantenne oder das Kabelnetz ins Haus, und Telefonate liefen meist noch über analoge Leitungen. Mit dem technischen Fortschritt und der zunehmenden Digitalisierung des Alltags stiegen die Anforderungen an die Kommunikationsinfrastruktur – sowohl in puncto Geschwindigkeit als auch bei der Stabilität der Verbindungen.
2015 fiel die Entscheidung für den gemeinsamen, flächendeckenden Ausbau der Glasfasertechnologie in den angeschlossenen Gemeinden. Heute, rund zehn Jahre später, ist der Umbau des Netzes nahezu abgeschlossen – und die Region profitiert von einer modernen, zukunftssicheren Infrastruktur.
Mit der Übernahme des Kommunikationsnetzes der Fernsehgenossenschaft Drei Höfe im Jahr 2018 und jenem der Fernsehgenossenschaft Seeberg im Sommer 2024 wurde das Versorgungsgebiet laufend erweitert.

Unsere Servicetechniker sind täglich im Einsatz.
Entstehung der GA Buchsi AG
Bis Oktober 2018 waren elf Gemeinden, drei Fernsehgenossenschaften und die EWK in der einfachen Gesellschaft «GA Region Herzogenbuchsee» organisiert. Ziel war der gemeinsame Einkauf und Verkauf von Radio-/TV-Signalen, Internet und Mobile sowie die Vertretung ihrer Interessen gegenüber Quickline.
Die Veränderungen im Telekommunikationsmarkt machten jedoch zunehmend rasches Handeln und unternehmerische Flexibilität erforderlich. Daher beschlossen die Partner, eine neue Organisationsform zu schaffen – und gründeten am 17. Oktober 2018 die heutige GA Buchsi AG (GAB). Die EWK war als Mitgründerin massgeblich beteiligt, übernahm – wie bereits zuvor – die Geschäfts- und Betriebsführung sowie die Wartung der Kommunikationsnetze aller GAB-Partner. Heute versorgt die GAB rund 9'000 Kundinnen und Kunden in den umliegenden Gemeinden mit einem Radio und TV-Grundangebot sowie mit attraktiven Quickline-Produkten in den Bereichen Internet, Digital-TV und Telefonie.
Quickline ist eine Schweizer Telekommunikationsanbieterin mit Sitz in Nidau. Sie entwickelt Produkte für Internet, digitales TV, Festnetz- und Mobiltelefonie und vertreibt diese gemeinsam mit 24 unabhängigen, regional verankerten Querverbunds- oder Kabelfernsehunternehmen. Der heutige Quickline-Verbund entstand 1999 durch den Zusammenschluss verschiedener regionaler Anbieter – darunter auch die damalige GA Region Herzogenbuchsee. Im Gebäude der EWK an der Eisenbahnstrasse 2 können sich Kundinnen und Kunden im «Quickline-Shop» der GAB persönlich beraten lassen.
Die Menschen hinter der Kommunikation
Kurzinterview mit Philipp Wagner (Leiter Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung)

Wie hat sich die Kommunikationslandschaft in Herzogenbuchsee und der Region in den letzten Jahrzehnten verändert – und welche Rolle spielte die EWK dabei?
Der Wechsel von Kupfer auf Glasfaser war ein grosser Schritt. Was waren dabei die grössten Herausforderungen – und was hat besonders gut funktioniert?
Gemeinsam mit Gemeinden, Genossenschaften und der Bevölkerung wurde das Projekt erfolgreich realisiert. Eine besondere Herausforderung war, dass nicht alle Rohrleitungen im Besitz der Netzeigentümer waren – was zu zahlreichen Verhandlungen führte. Gemeinsam konnte eine gute Lösung ausgearbeitet werden.
Am Ende gelangen die Umschaltungen auf das neue Glasfasernetz nahezu ohne Unterbrüche für die Kundinnen und Kunden. Die gesamte Planung und Bauführung lag bei uns – und heute, zehn Jahre später, sind wir stolz auf das Know-how, das wir uns in dieser Zeit aufgebaut haben.
Was bedeutet es für dich persönlich, an der Weiterentwicklung der regionalen Kommunikationsinfrastruktur mitzuwirken?
Was haben unserer Kunden, was andere nicht haben?
Verrate uns zum Schluss: Auf welche Kommunikationsmittel möchtest – oder könntest – du am wenigsten verzichten?