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Medienmitteilungen

EWK unterstützt Mahlzeitendienst der Spitex Genossenschaft Oberaargau Land

Die Krise rund um das Coronavirus bestimmt im Moment das Leben und stellt für die Spitex Genossenschaft Oberaargau Land sowie die EWK Herzogenbuchsee AG eine absolute Ausnahmesituation dar. Der von der Spitex betriebene Mahlzeitendienst, welcher während 365 Tagen im Jahr den Menschen in Gemeinden im Oberaargau warme Mittagsmahlzeiten ins Haus liefert, sieht sich mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. In der jetzigen Zeit, wo die Menschen möglichst zu Hause bleiben sollten, ist dieser Service wichtiger denn je und auf Unterstützung angewiesen.

Im Interview geben Simone Eugster (Stv. Geschäftsführung bei der Spitex Genossenschaft Oberaargau Land) und Roland Althaus (Geschäftsführer der EWK) Auskunft über die momentane Situation.

Frau Eugster, welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf den Mahlzeitendienst der Spitex Genossenschaft Oberaargau Land?

Simone Eugster: Im Monat März hatten wir aufgrund der Corona-Krise und den damit verbundenen Schutzmassnahmen, gegenüber Personen aus den Risikogruppen, eine Zunahme beim Mahlzeitendienst von 10%. Von unseren total elf Mahlzeitenfahrer/innen der Spitex, haben acht Fahrer/innen bereits das 65. Altersjahr erreicht. Rasch musste eine alternative Lösung gesucht werden. Diese haben wir in der Zusammenarbeit mit der EWK gefunden. Ich erlebe die Planung und Einsätze der Mahlzeitenfahrer der EWK als unkonventionell aber professionell, flexibel und zuverlässig.

Herr Althaus, warum war für Sie sofort klar, mit der EWK die Spitex tatkräftig zu unterstützen?

Roland Althaus: In Krisen ist es umso wichtiger, die Solidarität hochzuhalten und sich untereinander auszuhelfen. Der Mahlzeitendienst ist eine gute Sache. Als regional stark verwurzeltes Versorgungsunternehmen sind viele Kunden der Spitex auch unsere Kunden. Da wir aktuell über die nötigen Kapazitäten verfügen, war uns sofort klar, die Spitex zu unterstützen. Mitarbeiter der EWK liefern nun von Berken bis Ochlenberg Mahlzeiten aus und leisten damit einen etwas anderen Kundendienst als normalerweise.

Wie sind die Folgen von COVID-19 bei der EWK spürbar?

Roland Althaus: Die meisten Leistungen werden normal erbracht, so dass die Region Herzogenbuchsee mit Wasser, Strom, Gas, Wärme und Kommunikationssignalen wie gewohnt versorgt werden kann. Die Vorgaben des BAG werden konsequent eingehalten, was dazu führt, dass der Kundendienst vor Ort im Moment stark eingeschränkt ist und die Probleme soweit möglich per Telefon gelöst werden. Im Übrigen ist die Nachfrage nach unseren Internetdienstleistungen infolge „Homeoffice“ in den letzten Wochen gestiegen.

Frau Eugster, können Sie der Situation rund um das Coronavirus etwas Positives abgewinnen?

Simone Eugster: Die vom Bundesrat verordnete „Social Distance“ stellt für uns alle die grösste Herausforderung dar. Mit geeigneten Schutzmassnahmen auf hohem Niveau sowie Empathie und Kreativität seitens unserer Mitarbeitenden, können wir gemeinsam mit unseren Kunden die Corona-Krise optimal meistern. Bei dieser Gelegenheit bedanke ich mich ganz herzlich für das grosse Engagement unserer Mitarbeitenden, das Verständnis unserer Klienten und die Zeichen der Unterstützung und Solidarität durch die Bevölkerung. Daraus entstand in dieser Zeit unser Credo: „I dr Region, für d Region - Solidarität lebt!“.

Kontaktperson:

Roland Althaus

Geschäftsführer EWK Herzogenbuchsee AG

roland.althaus(at)ewk.ch / 062 956 51 52


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