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EWK Herzogenbuchsee AG  

Eisenbahnstrasse 2
3360 Herzogenbuchsee

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Medienmitteilungen

EWK Herzogenbuchsee AG Solides Geschäftsjahr 2021 mit Sondereffekten

Die EWK Herzogenbuchsee AG (EWK) konnte im Geschäftsjahr 2021 das umsatz- und ergebnisstärkste Resultat ihrer Geschichte erzielen. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit CHF 1.02 Mio leicht über dem Vorjahr (CHF 0.97 Mio.). Durch die einmalige Aufwertung von Sachanlagen in der Strom- und Gasversorgung belief sich das Jahresergebnis jedoch auf ausserordentlich hohe CHF 4.13 Mio. Unter Ausklammerung der Sondereffekte lag das Ergebnis bei CHF 0.80 Mio. (Vorjahr CHF 0.79 Mio.).

Die massiv gestiegenen Beschaffungskosten führten – insbesondere im vierten Quartal – zu hohen Strom- und Gaspreisen für unsere Bezüger. Das eher kühlere und nasse Wetter im 2021 zeigte sich zudem in den Absatzzahlen. Der Stromabsatz ist auf 27.8 GWh (+10%) und der Gasabsatz auf 65.6 GWh (+8%) gestiegen. Die Kombination aus diesen Faktoren führte zu einem Rekordumsatz von über CHF 16.4 Mio. (ein Plus von rund CHF 2.0 Mio. gegenüber dem langjährigen Durchschnitt).

Dank dem Netzausbau beim Wärmeverbund Ost konnten erstmals über 3.3 GWh Fernwärme (+40%) an die Kunden geliefert werden. Der geplante Baustart des Wärmeverbundes Buchsi Nordwest musste hingegen trotz vorliegender Baubewilligung verschoben werden, da Schlüsselkunden auf einen Anschluss verzichtet haben. Mit der aktuellen Situation auf dem europäischen Oel- und Gasmarkt hat die Nachfrage nach Fernwärme in Herzogenbuchsee stark zugenommen. Somit wird dem Baustart des Wärmeverbundes Buchsi Nordwest im 2022 mit grosser Sicherheit erfolgen.

In der Sparte Kommunikation konnte im vergangenen Jahr auch in Herzogenbuchsee der Netzumbau stark vorangetrieben werden und rund 400 Wohnungen wurden zusätzlich auf die Glasfasertechnologie (FTTH) umgebaut.

Als kompetenter und verlässlicher Partner konnte die EWK auch im Dienstleistungsbereich ihr Engagement in den umliegenden Gemeinden weiter ausbauen.

In der zweiten Jahreshälfte konnten auch endlich wieder Anlässe durchgeführt werden. Anfang September 2021 wurde das 125-jährige Jubiläum der Wasserversorgung Herzogenbuchsee, die Wiege der heutigen EWK, mit einem grossen Wasserfest in der AquArenA gebührend gefeiert. Auch Kundenevents fanden wieder statt und am Buchsi Sunntig durfte die EWK wie gewohnt zahlreiche Besucherinnen und Besucher begrüssen.

Auf die Generalversammlung 2022 (18. Mai 2022), hat das Verwaltungsratsmitglied Aeneas Wanner, Geschäftsführender Partner / CEO bei Energie Zukunft Schweiz AG, Basel, seinen Rücktritt im Verwaltungsrat erklärt. Er hat während 10 Jahren die EWK mitgeprägt, insbesondere im Bereich erneuerbarer Energien, wie Fernwärme und Photovoltaik, war er massgebend mitbeteiligt am Erfolg der EWK. Seine Tätigkeit wurde anlässlich der Generalversammlung gewürdigt und verdankt.

Die Nachfolgewahl erfolgt durch den Gemeinderat Herzogenbuchsee im Verlauf des Jahres 2022 an einer ausserordentlichen Generalversammlung.

 

Kontaktstelle für Medienanfragen:

EWK Herzogenbuchsee AG Eisenbahnstrasse 2, 3360 Herzogenbuchsee

Fernand Raval                                                             Roland Althaus

VR-Präsident                                                               Geschäftsführer

Tel. +41 79 333 78 83                                                 Tel: +41 62 956 51 52

email: fernand.raval(at)besonet.ch                                email: roalnd.althaus(at)ewk.ch


EWK unterstützt Mahlzeitendienst der Spitex Genossenschaft Oberaargau Land

Die Krise rund um das Coronavirus bestimmt im Moment das Leben und stellt für die Spitex Genossenschaft Oberaargau Land sowie die EWK Herzogenbuchsee AG eine absolute Ausnahmesituation dar. Der von der Spitex betriebene Mahlzeitendienst, welcher während 365 Tagen im Jahr den Menschen in Gemeinden im Oberaargau warme Mittagsmahlzeiten ins Haus liefert, sieht sich mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. In der jetzigen Zeit, wo die Menschen möglichst zu Hause bleiben sollten, ist dieser Service wichtiger denn je und auf Unterstützung angewiesen.

Im Interview geben Simone Eugster (Stv. Geschäftsführung bei der Spitex Genossenschaft Oberaargau Land) und Roland Althaus (Geschäftsführer der EWK) Auskunft über die momentane Situation.

Frau Eugster, welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf den Mahlzeitendienst der Spitex Genossenschaft Oberaargau Land?

Simone Eugster: Im Monat März hatten wir aufgrund der Corona-Krise und den damit verbundenen Schutzmassnahmen, gegenüber Personen aus den Risikogruppen, eine Zunahme beim Mahlzeitendienst von 10%. Von unseren total elf Mahlzeitenfahrer/innen der Spitex, haben acht Fahrer/innen bereits das 65. Altersjahr erreicht. Rasch musste eine alternative Lösung gesucht werden. Diese haben wir in der Zusammenarbeit mit der EWK gefunden. Ich erlebe die Planung und Einsätze der Mahlzeitenfahrer der EWK als unkonventionell aber professionell, flexibel und zuverlässig.

Herr Althaus, warum war für Sie sofort klar, mit der EWK die Spitex tatkräftig zu unterstützen?

Roland Althaus: In Krisen ist es umso wichtiger, die Solidarität hochzuhalten und sich untereinander auszuhelfen. Der Mahlzeitendienst ist eine gute Sache. Als regional stark verwurzeltes Versorgungsunternehmen sind viele Kunden der Spitex auch unsere Kunden. Da wir aktuell über die nötigen Kapazitäten verfügen, war uns sofort klar, die Spitex zu unterstützen. Mitarbeiter der EWK liefern nun von Berken bis Ochlenberg Mahlzeiten aus und leisten damit einen etwas anderen Kundendienst als normalerweise.

Wie sind die Folgen von COVID-19 bei der EWK spürbar?

Roland Althaus: Die meisten Leistungen werden normal erbracht, so dass die Region Herzogenbuchsee mit Wasser, Strom, Gas, Wärme und Kommunikationssignalen wie gewohnt versorgt werden kann. Die Vorgaben des BAG werden konsequent eingehalten, was dazu führt, dass der Kundendienst vor Ort im Moment stark eingeschränkt ist und die Probleme soweit möglich per Telefon gelöst werden. Im Übrigen ist die Nachfrage nach unseren Internetdienstleistungen infolge „Homeoffice“ in den letzten Wochen gestiegen.

Frau Eugster, können Sie der Situation rund um das Coronavirus etwas Positives abgewinnen?

Simone Eugster: Die vom Bundesrat verordnete „Social Distance“ stellt für uns alle die grösste Herausforderung dar. Mit geeigneten Schutzmassnahmen auf hohem Niveau sowie Empathie und Kreativität seitens unserer Mitarbeitenden, können wir gemeinsam mit unseren Kunden die Corona-Krise optimal meistern. Bei dieser Gelegenheit bedanke ich mich ganz herzlich für das grosse Engagement unserer Mitarbeitenden, das Verständnis unserer Klienten und die Zeichen der Unterstützung und Solidarität durch die Bevölkerung. Daraus entstand in dieser Zeit unser Credo: „I dr Region, für d Region - Solidarität lebt!“.

Kontaktperson:

Roland Althaus

Geschäftsführer EWK Herzogenbuchsee AG

roland.althaus(at)ewk.ch / 062 956 51 52


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